Aus dem Buch “Deutschlandreise” von dem, wie ich finde, grandiosen Roger Willemsen:

“Machmal stehen sie auch einzeln an der äußersten Spitze des Hotelgeländes und baden in Verlegenheit vor der Aussicht. Sein Trauma erlebt der Reisende, der feststellt, das er von nichts bewegt wird, einen Zweck seiner Reise so wenig finden kann wie den seines Arbeitslebens, das er ertrug, um sich die Reise zu ermöglichen. Im Grunde aber, schießt es ihm durch den Kopf, ist alles noch schlimmer: Wenn das Leben nicht aus Dingen bestünde, die einem das Leben erleichtern sollen und hinter denen man lebenslänglich her ist, man wüßte gar nicht, warum man leben sollte”

In kürze auch wieder ein etwas längerer Post. Vielen Dank