Dublin, Airport 4:00 a.m.

Sitze komplett alleine auf/an meinem Gate und warte auf meinen Flug, der in knapp 2 ½ Stunden geht. Ich hatte einen wunderschönen letzten Abend in Dublin. Aufgrund von nicht vorhandenem Wifi hier, schreibe ich also quasi in der Vergangenheit, für die Zukunft, weil der Eintrag erst gegen Mittag veröffentlicht werden kann. Sorry, müde und wirr.

Saß mit den Schweden, den Australiern, ein paar Amerikanern, Briten, Iren und Belgiern im Aufenthaltsraum und hab zusammen mit ein paar anderen Gitarre gespielt. Der Ire hatte eine dieser typischen, Irischen Flöten dabei und wir haben ein paar Traditionals gespielt. Wunderbare Musik, freue mich auf meine Gitarre und die neuen Lieder, die ich gelernt hab. Ziemlich schwer zu spielen, aber endlich mal wieder eine Herausforderung. Die sitzen da jetzt bestimmt immer noch. Fiel mir schwer zu gehen.

Ein wenig traurig macht mich, dass ich ausgerechnet an meinem letzten Abend Amy aus Michigan kennen gelernt habe. Aber so is das ja immer. Extrem coole Frau, mit einer ähnlichen Geschichte wie der meinen und einem brillianten Musikgeschmack. Facebook wird’s richten. Sie is in zwei Monaten in Deutschland :P Nach den Irischen und Australischen Mädels, die ich kennen gelernt hab, die extrem aufdringlich und widerlich wurden, wenn sie betrunken waren, eine sehr nette Abwechslung.

Fazit (wenn man es so nennen will).

Eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte! Irgendwie hatte ich geplant von Hannah und meinen Gefühlen Abstand nehmen zu können, hat aber eher nich geklappt. Ich muss mir eingestehen, dass ich eben noch nicht darüber hinweg bin, wie ich es mir im letzten Monat eingeredet habe. Ich mach mir nichts mehr vor, es tut immer noch weh und ich weiß, dass es noch ne Weile dauern wird. Zu viel Zeit allein mit meinen Gedanken, and it hurts with every heartbeat…whatever..

Aber trotz alledem. Der Abend mit And So I Watch You From Afar…. ich kann es immer noch nicht glauben. Der absolute Hammer! Es war kurz genug, um die Zeit hier zwar zu genießen, aber trotzdem nicht traurig zu sein, wieder nach Hause zu fliegen.

Dublin, du siehst mich wieder, aber nur, wenn du an dem Benehmen deiner Einwohnerinnen arbeitest.