Und wenn du denkst, du hättest alles, was es an Hardcore so gibt schon gehört, kommt da ne Band, die von Musik Zeitschriften und Blogs schon vor Monaten in den Himmel gehyped wurde und beweist dir, dass Hardcore im Jahre 2011 noch einiges zu bieten hat.

Die Hardcore-Hardcorer würden “Fucked Up” sicher eher in die Rock Ecke stellen, sie fühlen sich aber dem Hardcore zugehörig und dann mach ich das auch!

In den Reviews, die ich bisher gelesen hab, wurde immer explizit betont, wie cool und hart Sänger Damian Abraham ist, weil er sich des öfteren mit einer Rasierklinge die Stirn aufschlitzt. Allein das hat mich dann doch eher dazu bewegt, die Band erst mal links liegen zu lassen.

Jetzt, wo sie der Untergrund schon im Mainstream sieht, hab ich sie dann auch entdeckt und finde sie extrem gut! Keine auf C gestimmten Gitarren, hier und da mal cleane female vocals, wunderbar! Fast 60 (!) EP’s, Demos und Singles seit ihrer Band-Gründung 2001 sprechen für eine fleißige Band, macht es mir aber recht schwer, einen Überblick über ihre Entwicklung zu bekommen. Aber ich hab ja Zeit.

Eingestiegen bin ich mit ihrem neuen Album “David Comes To Live” und ich bin von ihrer Vielseitigkeit mehr als überrascht!