Wenn ein Mensch sein Geburtsland dauerhaft verlässt, um irgendwo anders zum Beispiel künstlerische Erfüllung zu finden, dann ist die Frage nach dessen Herkunft ganz egal, und dann ist die Frage nach dessen Zielen die einzig interessante. Nur Idioten fragen das Dschungelkind, wie es ist, im Dschungel zu leben.
Würde man Justine Electra heute nach ihren Zielen fragen, würde sie vielleicht die Fertigstellung ihres nächsten, zweiten Albums nennen. Aber das scheint Arbeit zu sein, ähnlich den Mühen, einen zurückgelassenen Dschungel zu fällen.
Und so müht sie offensichtlich durch die 365 dicken Stämmen, von denen sie inzwischen 66 niederbrachte hin zu einem neuen, „Petting Zoo“, kürzlich beim Berliner Haute Areal als limitierte Vinyl-Single in deren High Five-Serie erschienen (& als Download).
Der Song klingt mehr nach DVD als HD. Aber auch mehr nach Piraten als Grüne. Beides besser so, insbesondere im Großstadtdschungel. Hier kommt also Baum #67.