Eine punktuelle Untersuchung in einer westdeutschen Großstadt ergab noch 1967, dass in 26 nach 1945 erschienenen Liederbüchern insgesamt 160 Lieder enthalten sind, die in der NS-Zeit entstanden oder bekannt wurden. Die 22 am häufigsten in diesen Liederbüchern vorkommenden Lieder wurden 375 Kindern vorgespielt. Es stellte sich heraus, dass je nach Lied zwischen 20% und 79% der Kinder Text und Melodie gut kannten. An der Spitze der Bekanntheit war dabei das Lied “Es geht eine helle Flöte”, welches 1938 vom HJ Funktionär Hans Baumann komponiert wurde und den kommenden Frühling preist, unter dessen Einfluss das ganze Land steht.