hatebreed-the-divinity-of-purpose

Harter Bollo Scheiß für’s Wochenende. Hatebreed hatte ich eigentlich schon abgeschrieben. Unabhängig davon, dass die Nazis schon seit längerem nicht nur den Style, sondern auch die Bands der Hardcoreszene überhnehmen, war für mich bei Hatebreed spätestens nach dem dritten Album die Luft raus.
Das Naziproblem ist allerdings kein Hatebreed- spezifisches, sondern eines, dass die gesamte Szene betrifft. Ob Madball oder Blood For Blood, Nazipack findest du mittlerweile auf jedem Konzert und auch wenn ich schon lange kein regelmäßiger Konzertbesucher, oder Fan der Szene im allgemeinen mehr bin, die Kontakte bestehen und ich habe nicht den Eindruck, dass dem aus der Linken oder unpolitischen Szene wirklich etwas entgegengesetzt wird.
Das hier soll aber kein Manifest werden sondern eigentlich eine persönliche Wiedergeburt des guten, alten Bollo- Hardcores die Hatebreed mit “The Divinity Of Purpose” für mich definitiv geschafft haben. Keine sterile Überproduktionen mehr, straighter Hardcore. Extrem gutes Album!