Das erste Album der schottischen Indie Rocker von We Were Promised Jetpacks hab ich 2009 extrem abgefeiert und die darauf folgende EP “The Last Place You’ll Look ” drückte die wunderbar melancholische Stimmung sogar noch ein kleines bisschen mehr, ohne zu sehr in die Trostlosigkeit abzudriften wie beispielsweise die Labelkollegen von The Twilight Sad.

Mit dem zweiten Album konnte ich dann allerdings überhaupt nichts mehr anfangen. Zu straight, zu gewollt, das Konzept zu schnell zu ausgelutscht. Nichts desto trotz verschaffte es der Band internationalen Durchbruch, dessen Früchte nun mit einem Live- Album geerntet werden. Wundert mich auch ein bisschen, denn im Schlachthof in Wiesbaden klang Adam Thompsons Stimme damals doch etwas zu dünn für die Bühne. Das scheint allerdings nichts zu sein, das man nicht mit ner gehörigen Portion Halleffekt ausbügeln könnte.

Zu hören auf dem neuen Live- Album E-Ray, dass 2012 im Zuge der US- Tour in Philadelphia aufgenommen wurde und neben den Hits auch den unveröffentlichten Track “Peace Sign” mit an Bord hat und bei dem sich komischerweise sofort das Gefühl einstellt, dass ich hatte, als ich We Were Promised Jetpacks damals zum ersten mal hörte.

Großartig!

(via White Tapes)