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Vor über zwei Wochen erschien das Debüt-Album dieses dänischen Trios. Und das drang sich mir im Prinzip so sehr auf, rezensiert werden zu wollen, dass mir irgendwann schlichtweg die passenden Worte dafür fehlten. Vor allem nachdem ich sah, wie viele Rezensionen das Prachtstück schon verdientermaßen bekommen hat!

Andere schrieben sich schon dermaßen wund an diesem kantigen ADHS-Werk, dass ich beschloss, für diese “Rezension”, die Stimmen all der anderen (durchweg) Überzeugten zu sammeln. Wahrscheinlich wird diesem Album eine Text-Collage aller bisherigen Kritiken eh noch am gerechtesten.

LSD ON CIA sind jung, hungrig und zu allem bereit. Auf ihrem Debüt haben sie eben jene Eigenschaften perfekt vertont.
– Moppi, allschools.de

14 Stücke, die definitiv empfehlenswert sind. Hoffen wir mal, dass die Band von den richtigen entdeckt wird.
– Marius Meyer, alternativmusik.de

Die drei Herren aus Kopenhagen ziehen dermaßen ihr eigenes Ding durch, dass man ihrem Label nur gratulieren darf, diese Band im Raster zu haben.
– Mathias Frank, gästeliste.de

Hat das Zeug dazu, mehr als nur ein Geheimtipp zu werden.
– Ralf Stierlen, hooked-on-music.de

Irgendwie klingt es so als hätte man den Plattenschrank John Peels eingeschmolzen, dabei gekokst, um dann alles auf eine Scheibe zu kratzen. Ohne Testpressung versteht sich.
– Ronny Rau, in-your-face.de

Mordsmäßig starke und spannende Platte von drei überaus talentierten, leidenschaftlichen Musikern.
– Nadine Schmidt, metal.de

Flatterhaft, störrisch und dennoch anhaltend sympathisch – das sind LSD ON CIA, die mit diesem Einstand beweisen, dass man originell sein kann, ohne eklektisch zu klingen, und Virtuosität ganz ohne Kraftprotzerei, aber dafür mit Herz und relativ eingängigem Songwriting zeigen.
– Andreas Schiffmann, musikreviews.de

Ein junges Trio mit einem ganzen Sack voller Musikerinnerungen, die nun heraus müssen. […] Drei Instrumente in flacher Hierarchie. Gleichberechtigt und offenherzig. Lustvoller Mehrstimmengesang, nervöses Zucken beim Sichdarauffreuen, ins Nichts abzutauchen. Augen auf und rein. Punkschubse.
– Mathias Freiesleben, powermetal.de

““LSD On CIA” ist ein vielversprechendes und abwechslungsreiches Debut, das geschickt auf unterschiedliche Weise Chaotisches mit Eingängigem verbindet.
– Chris, tribe-online.de

Ich habe [meine musikalischen Allergien] im Dienst der VICE überwunden und wurde von einer Musik belohnt, die in ihrem Zitatreichtum zwischen Glam, Art School, zappaeskem Jazzcore und tuntigem Sleaze nach neuen Referenzen verlangt.
vice.com

Wahnsinn – selten ein derart unkreatives und gleichzeitig so gutes Rockalbum gehört wie dieses.
– Tito, waste-of-mind-blogspot.de

Ein unglaublicher, jugendlicher Charme umgibt das gesamte Album und verleiht den teilweise sehr trashigen Parts immer noch einen erfrischenden Schuss Zitrone.”
– Melvin, whiskey-soda.de

Achso, und wenn mich jemand zitieren will, dann halt so: Irrer & unberechenbarer Noise-Dance-Punk mit Sekunden-Anleihen überall da, wo man es nicht erwartet, aber am Ende denkt: wie geil ist das denn, bitte. Mein absoluter Liebling auf diesem Album heißt übrigens “Dive Into The Dark“. Peace out.

Wertung von 10:
9von10-klein