Foto von vals81 auf http://itsonlymusicbutlive.com/

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Letzten Mittwoch spielten tUnE-yArDs im Berghain, unterstützt vom City Slang Electro-Soul-Pop Duo Sylvan Esso. Und, waren tUnE-yArDs so großartig wie erhofft? Nee, ehrlich gesagt nicht. Und Sylvan Esso? So super wie das Album? Irgendwie ja! Die wichtigsten Erkenntisse des Konzerts hab ich euch hier mal in diese Top 8 zusammen gepackt:

8. Sylvan Essos Sängerin Amelia Randall Meath hat viel sexier Tanzmoves drauf als tUnE-yArDs’ Kopf Merrill Garbus.

Sylvan Esso. (Foto von vals81 auf http://itsonlymusicbutlive.com/)

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7. Amelia hat eine Berliner Cousine, die mir nach dem Konzert erzählt, dass Amelias Opa US-Rosinenbomber nach Berlin geflogen hat und ihr Vater deswegen in Tempelhof augewachsen ist. Ui!

6. Sebastian Cleemann (Ex-Gitarrist von Kate Mosh und heute Kopf des von mir gemochten Berliner Electro-Trash Trios UNS) in der Crowd gespottet! Der mag die tUnE-yArDs scheinbar auch. Tanzt dann aber auch lieber nur zu dem älteren Songs.

5. Merrill Garbus äußert sich besorgt darüber, dass die Deutschen ihr neues Album nikki nack mit den hier bekannten Nick Nacks verwechseln könnten! Gefährlich, indeed.

Foto von vals81 auf http://itsonlymusicbutlive.com/

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4. Garbus und ihre beiden Background Sängerinnen singen in der Zugabe einen Acapella Song und erinnern dabei stark an Baumwollpflückerinnen aus den Karpaten. (Vielleicht ein neuer Ansatz, die musiklaische Formel hinter den tUnE-yArDs weiter zu entschlüsseln?)

3. Garbus’ Extra-Dankeschön an Andreas Oberschelp von der hier verantwortlichen Berliner Booking Agentur Puschen war herzlich und mehr als gerechtfertigt. Danke Andreas!

2. Der letzte Song der tUnE-yArDs Zugabe war das neue “Water Fountain”. Das scheint mir als einer der Vorzeigesongs auf nikki nack lanciert zu werden. Tatsächlich aber will der mir auch live einfach nicht ins Ohr und lässt stattdessen nur etwas erregt-ratlos zurück. Whats wrong with me?!

1. Das neue tUnE-yArDs Album und nicht zuletzt auch diese Performance wirken auf mich wie ein Rütteln am Käfig vieler anderer genreverwandter Bands. Ich bereite mich insgeheim also schon mal darauf vor, den aktuellen tUnE-yArDs Sound in 2014/2015 von anderen, neuen Acts stärker kopiert zu hören, schließlich aber natürlich auch viel massentauglicher wiedergekaut.